#23 Warum Konzerne weniger Steuern zahlen

Shownotes

Konzerne spielen steuerlich in einer komplett anderen Liga - aber nicht, weil sie „tricksen“, sondern weil sie strategisch denken. In dieser Folge verstehst du, warum der Mittelstand oft unnötig zu viel zahlt und welche konkreten Hebel wirklich den Unterschied machen. Wir schauen uns an, warum die Wahl der Rechtsform so entscheidend ist, weshalb Planung im Mittelstand häufig fehlt und wie Konzerne gezielt ihre Steuerquote senken. Du bekommst ein klares Bild davon, wie Holdingstrukturen funktionieren, warum Vermögen selten privat gehalten wird und wie durch Struktur und Strategie enorme Summen gespart werden können.

Außerdem bekommst du ein echtes Praxisbeispiel, das zeigt, was möglich ist und warum es weniger um „Tricks“ geht, sondern um Wissen, Umsetzung und die richtige Denkweise.


Das SteuerMentoring – Deine Community für nachhaltigen Vermögensaufbau! Wir sind eine Bewegung vorausschauender Menschen, die systematisch Steuern sparen und ihr Vermögen langfristig schützen. Nelson Cremers, unser Head-Coach, ist Steuerberater, Steuer-Gestalter und Steuer-Investor mit über 20 Jahren Erfahrung.

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Transkript anzeigen

00:00:00: die besagen, dass Konzerne eigentlich weltweit eine viel kleinere Steuerlast haben als mittelständische Unternehmen oder Kleinunternehmen.

00:00:09: Auch familiengeführte Unternehmen im kleineren Ausmaß.

00:00:12: und vielleicht hast du auch gehört das genau deswegen weil die Steuerbelastung man redet davon der Steuerquote also wieviel Prozent der Gewinne zahlen Konzernen an Steuern international eine Regelung geschaffen werden soll, die sich Mindestbesteuerung nennt.

00:00:28: Also dass auf internationaler Konzernebene weltweit eine Mindestbessteuerung von fünfzehn Prozent eingeführt werden soll.

00:00:36: Wie man davon auskonzerne zahlen weniger und teilweise deutlich weniger als fünfzehnt Prozent ihrer Gewinne für Steuern.

00:00:45: Und im Vergleich wenn wir mal sehen wie viel in Deutschland an Steueren bezahlt werden dann wirst du feststellen dass mehr als fünf, deutlich mehr als fünftig Prozent aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Spitzenssteuersatz sind.

00:01:00: Nämlich in der Einkommensteuer.

00:01:02: Man spricht da auch von der Einkommenssteuerwelt und der Körperschafts-Steuerwelt.

00:01:05: Konzerne sind in der Kölperschaftsteuer Welt und Mittelständler in Einkommenseuerwelt weil sie in Rechtsformen unterwegs sind, der Einkomenssteier.

00:01:12: Und da ist die Steuerbelastung in der Spitze fortyfünfzig Prozent teilweise sogar noch ein bisschen drüber immer noch vor Nebenbelastungen mit Einkalt.

00:01:24: Systematisch Steuern sparen und nachhaltig Vermögenschützen.

00:01:28: Herzlich willkommen im Steuermentoring-Podcast!

00:01:31: Hier erhältst du jede Woche neu das begehrte und praktische Insiderwissen, dass sich neunundneinzig Prozent aller Unternehmer wünschen – werder auch du zum Topsteuerinvestor.

00:01:42: Und hier ist dein Host der mit dir sein Wissen aus über zwanzig Jahren Praxis teilt Nelsen Kremers Struktur, die so aufgebaut ist, dass es eine Konzernmutter gibt.

00:02:07: Es gibt also irgendwo eine Obergesellschaft.

00:02:10: Manchmal sind's auch zwei oder drei nebeneinander je nachdem wie groß der Konzert ist und wie viel Spaten er hat.

00:02:16: Und darunter gliedern sich eben die Tochtergesellschaften auf.

00:02:20: was machen Konzerne anders um so eine kleine Steuerlast zu haben?

00:02:23: Und dann hat das natürlich auch Implikationen auf die Wettbewerbsfähigkeit, denn es ist ja logisch dass wenn der Konzern hundert verdient und nur fünfzehn Steuern zahlt.

00:02:33: Fünfundachtzig überhat während der Mittelständler hundertverdient aber fünfundvierzig Steuersaalte und nur Fünfundfünfzig überhaupt.

00:02:39: also von Fünfundachzig zu Fünundfünfzig ist ein riesengroßer Unterschied.

00:02:43: Und genau das kann den Unterschied auch ausmachen im Wett bewerb in deiner Wett Bewerbssituation, in der du dich befindest Und macht den Unterschied zwischen erfolgreicher Unternehmer sein oder eben nicht erfolgreich und beschwerter Unternehmer zu sein, der nicht weiterkommt.

00:02:59: Der neutrische Liquiditätsschwierigkeit hat er nicht expandieren kann, der keine Talente anzieht weil er die Talente gar nicht bezahlen kann.

00:03:06: Und deswegen macht das absolut Sinn sich mal anzugucken wie machen das Konzerne um daraus zu lernen um erfolgreicher im eigenen Unternehmen zu werden?

00:03:16: Das fängt schon mit der Menpower an.

00:03:17: also nicht die schiere Größe Das weiß glaube ich jeder.

00:03:20: Konzerne haben tausende von Mitarbeitern, Mittelständler vielleicht zehn, fünfzig, einhundert.

00:03:25: Manchmal auch ein bisschen mehr aber ja nicht die große Masse in Deutschland.

00:03:28: Was sich aber meine ist das Konzerner verstanden haben dass sie das Thema Steuern als so wichtiges Thema erachten, dass Sie nicht nur sich von diesen top großen Steuerkanzleienkonzernen beraten lassen sondern auch noch eigene Steuerabteilungen haben.

00:03:52: Und in der Steuerabteilung geht es darum, Verträge steuerlich zu optimieren die Steuerstruktur mit ihren Inlands- und Ausgangslandsgesellschaften zu strukturieren.

00:04:02: Und zwar so dass die Gesamtsteuerbelastung im Konzern kleiner wird.

00:04:07: Und wie ist der deutsche Mittelstand strukturiert?

00:04:09: Oftmals gibt es den Handwerksbetrieb, auch größere Handwerkesbetriebe.

00:04:14: Die stehen einzeln und wenn der Handwerker sagt ich möchte in Immobilien investieren dann macht er das vielleicht privat oder er gründet dafür ein weiteres Unternehmen.

00:04:23: Vielleicht gründete er sogar noch einen Unternehmen wo Handel betrieben wird.

00:04:28: also zum Beispiel sieht man das sehr oft bei Maler Betrieben.

00:04:31: die haben dann zum Beispiel noch Unternehmen wo Fenster und Türen eingekauft werden Und so entsteht eine Landschaft von ganz vielen einzelnen Unternehmen, die aber nicht verbunden sind.

00:04:42: und dann hast du wie ein Puzzlespiel.

00:04:44: Aber das Puzzle ist nicht zusammengesetzt.

00:04:46: Und Konzerne ticken da anders.

00:04:49: Die haben ein zusammengesetztes Puzzl.

00:04:51: Wie kommen sie zu diesem Puzzling in dem Sie eine Strategie verfolgen?

00:04:56: Das heißt also dieses Puzzlet ist nicht einfach entstanden sondern es ist strategisch zusammigesetzt worden weil's auch einen Steuerplan gibt.

00:05:04: Also es gibt ein Businessplan Es gibt ein Strategieplan, es gibt kurzmittellangfristige Pläne und anhand dieser Planungen entstehen neue Unternehmen und bildet sich eine Struktur.

00:05:16: Das heißt nichts wird dem Zufall überlassen im Konzert.

00:05:18: Im Mittelstand hingegen ist das ein von Jahr zu Jahr Denken, von Situation zur Situation denken.

00:05:24: Viele haben einfach noch nichtmals einen wirtschaftlichen Plan für die Zukunft geschweige denn den Steuerplan?

00:05:31: Und beides gehört zusammen!

00:05:35: Ja, weiteres Merkmal von Konzernen oder auch Unterscheidungsmerkmal zum Mittelstand.

00:05:39: Gibt es noch weitere Unterschiede zwischen Konzernen und dem Mittelstand was sie in Bezug auf Steuern anders machen?

00:05:46: Es gibt einen dritten unglaublich großen Unterschied Du wirst keine Konzerne die auch ja sagen wir mal Deutschland weit aber auch international unterwegs sind finden, die in der Einkommensteuerwelt unterwegs sind.

00:06:02: Es gibt dort keine Einzelunternehmen.

00:06:04: es gibt dort manchmal Personengesellschaften ja aber wenn es Personengesellschaften gibt das sind auch Unternehmen aus der Einkommenssteuer Welt dann haben sie einen ganz bestimmten steuerlichen Zweck nämlich Verluste zu verrechnen zum Beispiel was man zwischen Unternehmen machen kann Wenn man über Persone gesellschaften strukturiert ist.

00:06:24: Aber im Grunde genommen sind Konzerne Unternehmensrechtsformen in der Körperschaftsteuerwelt, also Aktiengesellschaften, GmbHs im weitesten und bei manchen Konzernen auch im Rahmen von Stiftungen.

00:06:39: Im Rahmen von rechtsfähigen Stiftung oftmals sehr große Familienstiftungen aber auch gemeinnützige Stiftogen die schon fremdgeführt sind.

00:06:49: Und all diese Rechtsformen, die ich aufgezählt habe sind Rechtsformern der Körperschaftssteuerwelt.

00:06:54: Fast drei Viertel aller Unternehmen in Deutschland sind eben genau nicht in der Kölperschaftsteuerwelt sondern Einkommenssteuer-Welt.

00:07:00: So und jetzt muss man wissen, in der Körper- schaftsteuer Welt sind aber die Steuersätze nur fünfzehn Prozent.

00:07:05: also die Körperschraftsteuer ist fünfzehnt prozent des körperschaftsteuers ist quasi die Einkommensteuer der Körperschaften und der Konzerne Und das ist viel weniger als bis zu forty-fünf Prozent in der Einkommensteuerwelt.

00:07:16: Da befinden sich die Rechtsformen, in denen viele deutsche Mittelständler unterwegs sind und alleine da haben wir ja schon einen Unterschied mit dem Hebel drei.

00:07:26: Das heißt also der Deutsche Mittelstand zahlt zumindest die große Menge, zahlt dreimal soviel Steuern auf den Ertrag wie die Konzerne.

00:07:35: Ja, da kommen manchmal auch noch Gewerbesteuern hinzu.

00:07:37: Gar keine Frage!

00:07:38: Dann steigt die Gesamtsteuerbelastung von fünfzehn Prozent auf vielleicht dreißig Prozent.

00:07:42: aber jetzt kommt der vierte große Unterschied.

00:07:45: Konzerne wissen aber auch die Steuerbelastungen von dreizig Prozent wenn man die Körperschaftssteuer von Fünfzehn und nochmal Gewerbesteuern im Schnitt von Fünftzehn rechnet zu drücken auf eine Quote von anscheinend im internationalen Bereich ja unter fünfzehnt Prozent in einem nationalen Bereich mit Sicherheit nicht mehr als fünfzehn Prozent, vielleicht zwanzig Prozent an Belastung.

00:08:07: Also Konzerne nutzen darüber hinaus also nicht nur dass sie per se aufgrund der Rechtsform kleinere Steuersätze haben sondern Sie verringern auch strategisch die Bemessungsgröße weil die Steuer ist ja immer ein bestimmter Gewinn mal eine bestimmte Steuerschatz.

00:08:23: und wenn ich jetzt also die Bemesserungsgrundlage den steuerpflichtigen Gewinn mindere, ja dann zahle ich eben noch weniger Steuern.

00:08:30: und das beherrschen Konzerne gerade weil sie top beraten sind.

00:08:35: Das sind große Steuerberatungswirtschaftsprüfungsgesellschaften die auf Gestaltung spezialisiert sind also die machen fast nur Gestaltung.

00:08:45: Also wir haben Riesenabteilungen für Gestaltung, die machen auch laufende Beratung teilweise für große mittelständische Unternehmen.

00:08:52: Aber auch große mittelständische Unternehmen in Deutschland sind schon in Konzernstrukturen unterwegs und haben darüber hinaus die richtigen Leute noch im Unternehmen über die Konzertsteuerabteilung.

00:09:01: Der Mittelstand, wo steht der?

00:09:03: Der hat nicht diese Kanzleien meistens, sondern der sucht sich einen Steuerberater, der steuern kann.

00:09:10: So aber den Steuerberator gibt es nicht, sondern es gibt Steuerberate, die sich mit Gestaltung beschäftigen.

00:09:14: Davon gibt's allerdings sehr wenige.

00:09:16: Die sind dann oftmals in diesen Kanzlenen, wo die großen Konzerne sind.

00:09:20: Und dann gibt es eben Steuerberater, die Steuererklärungen machen.

00:09:24: Was die Konzerne so Compliance Arbeiten nennen also Steuererklärung Buchhaltung Finanzbuchhaltung Jahresabschlüsse erstellen und so weiter.

00:09:31: So aber wenn du dort bist als Mittelständler kannst du nicht warten was deine Steuern gestaltet werden.

00:09:36: das heißt also da fehlt schon die richtige Begleitung und Steuer Abteilungen können sich Mittelständlers meistens auch nicht leisten.

00:09:43: Die haben vielleicht maximal ein Buchhalter vor Ort der die Buchhaltungsmacht d.h.

00:09:46: Es gibt eine totale Chancen Ungleichheit in diesem Land.

00:09:50: Welche dieser Strategien lassen sich denn auf dem Mittelstand und kleinere Unternehmen übertragen?

00:09:55: Und schauen wir uns doch mal an.

00:09:56: Also was unterscheidet den Konzern vom Mittelstand, das die Handhabung von Steuern anbelangt?

00:10:02: haben wir uns angeschaut und lasst euch jetzt mal sehen, was können wir da adaptieren und was kann der Mittelstand machen?

00:10:07: also als erstes Mal braucht der Mittel stand know-how.

00:10:12: Der Konzert holt sich das über die absoluten Top, top, top Della Creme Steuerberatungs-Gestaltungs Know How.

00:10:20: Kannst leihen und geben dafür im Übrigen Millionen Euro im Jahr an Beratungsonoran aus.

00:10:25: So kannst du als Mittelständler nicht.

00:10:27: aber du kannst dich von einem Steuergestaltungsberater, Steuerberater der Steuergestalter wie ich ernsthaft betreibt, kannst du dich begleiten lassen.

00:10:38: Und daneben hast Du eben vielleicht eine interne Buchhaltung wenn du ein großes mittelständisches Unternehmen hast.

00:10:44: Oder aber du gibst die Buchhaltung ab an einen Steuerverwalter-Steuerberater.

00:10:50: Das ist auch gar nicht despektierlich gemeint, Steuerverwalter hat für den ein oder anderen so negativen Beigeschmack.

00:10:54: Ich finde das völlig normal und auch gut dass es Steuerverweiter gibt, die eben deine Buchhaltungen perfekt machen.

00:11:00: Aber daneben hast Du eben noch einen Topstrategieberater als Steuerberater.

00:11:04: Den würde ich mal als Steuergestaltungsberater bezeichnen So!

00:11:09: Und dann holst Du Dir das Knowhow rein?

00:11:11: Das ist der erste Schritt den Du machen solltest, um das Thema Steuern in den Griff zu bekommen.

00:11:18: So der zweite Schritt ist.

00:11:19: du hast gesehen dass Konzerne planvoll vorgehen.

00:11:24: Das heißt die haben ein zusammengesetztes Puzzle während ja der Mittelstand einzelne Puzzleteile auf dem Tisch liegen haben und jedes Puzzelteil hat irgendwie so eine Funktion.

00:11:33: aber die spielen nicht miteinander die Puzzletteile.

00:11:35: lasst die Puzzelteile miteinander spielen Bedeutet für dich überlege, ob du in der richtigen Rechtsform bist.

00:11:41: Denn wenn du als Einzelunternehmer unterwegs bist und vielleicht sogar schon seit zehn oder fünfzehn Jahren ... Und du machst dort, du bist verheiratet, was für euch zwei Kinder?

00:11:49: Und machst einen Gewinn von tja, dreihunderttausend Euro aufwärts!

00:11:53: Und du brauchst für dein Leben hunderttausein Euro ja dann bist Du in der falschen Rechtsform.

00:11:58: In dieser Rechtsform wirst Du Dich sehr schwer tun, Stellen zu sparen denn Du wirst große Teile deines Einkommens mit fortyfünf Prozent belastet haben, denn du versteuerst deine dreihunderttausend Euro komplett.

00:12:11: Egal im übrigen ob Du die ausgibst für dich privat oder ob Du dir investierst in der Einkommensteuerwelt.

00:12:16: ist es so?

00:12:16: das was in der Bilanz drin steht wird Versteuern.

00:12:18: So bei Konzernen ist das ja nicht so.

00:12:19: die haben die Kontrolle über ihre Steuern.

00:12:21: Das bedeutet... Die Beträge die nicht an die Gesellschaften ausgeschüttet werden oder wo die Gesellschaft keine Gehälter beziehen, da gibt es auch keine steuerpflichtigen Einnahmen.

00:12:32: Das heißt alles was im Unternehmen angewinden entsteht bleibt dem Unternehmen und wird mit maximal dreißig Prozent besteuert durch Senkung der Bemessungsgrundlage meistens in Richtung zwanzig Prozent oder weniger.

00:12:41: So daraus kannst du eben lernen.

00:12:43: also wechsel so schnelles.

00:12:45: irgendwie geht in die Körperschaftsteuerwelt wenn Du Gewinne machst die deutlich größer sind als das was Du zum privaten Leben brauchst Und wenn Du mit diesen gewinnen im Spitzensteuersatz bist.

00:12:56: und ich kann Dir sagen dass Macht der deutsche Mittelstand aber nicht.

00:13:01: Zu mir kommen Menschen jede Woche, jeden Monat die genau so strukturiert sind.

00:13:07: Die stellen fest und ich stell mit denen dann gemeinsam fest hey du bist Handwerker hast einen super Betrieb machst drei hundertfünfzig tausend Euro Gewinn und seit fünfzehn Jahren bist Du als Einzelunternehmer unterwegs.

00:13:18: So dann zahlst Du seit fünf zehn jahren ungefähr auf zweihunderttausend euro.

00:13:22: manchmal sind es auch drehundertausend euro.

00:13:24: oder bleiben wir mal bei kleineren Zahlen zweihunderttausend Euro, forty-fünf Prozent Steuern und du hättest im Maximum vielleicht twenty fünf Prozent Steuer nur zahlen müssen wenn in der richtigen Rechtsform gewesen wärs.

00:13:34: Rechtzeitig gewechselt wär's!

00:13:36: Hättest Du einen Plan gehabt?

00:13:37: Und hätt'st Du dieses Wissen gehabt?

00:13:39: So...und dann rechnen mal aus.

00:13:41: Fünfundzwanzig zu fünfundvierzig das sind zwanzig Prozentpunkte auf zwehundert tausend euro Das sind vierzig tausende Euro jedes Jahr.

00:13:48: einfach zu viel an Steueren bezahlt.

00:13:50: Und das ganze über fünfzehn Jahre.

00:13:52: Da reden wir über sechstundertausend Euro und das ist dann ein Top-Einfamilienhaus.

00:13:55: Mit vierzigtausend Euro mehr Eigenkapital kaufst du jedes Jahr eine Wohnung von dreihunderttausende Euro, und das rechnen mal drehundert tausenden Euro mal fünfzehn.

00:14:02: Dann bist du bei vier Komma fünf Millionen Euro an Vermögen was du nicht hast.

00:14:07: Leider leider leider ist das fast der Regelfall.

00:14:11: aus meiner Sicht ist es fast der Regelfall.

00:14:14: also ich würde mal sagen Neunzig Prozent der Selbstständigen und Unternehmer mit denen ich zu tun habe, die dann irgendwann mal weil sie verstanden haben.

00:14:21: Ich muss was tun um meinen Steuererlass zu senken.

00:14:23: das kann nicht so weitergehen.

00:14:24: Ich bin gut aufgestellt.

00:14:25: Ich musste den Weg der Konzerne auch gehen.

00:14:29: Die haben genau diese Situation Und dass ist doch Wahnsinn!

00:14:31: Das heißt also ohne dass du es wusstest Es sind Vermögen von vier Komma fünf Millionen an dir vorbeigegangen.

00:14:36: und Der große Mittelstand oder die Konzerner Den passiert das Nicht Weil die Planen die Haben das noch und die planen So etwas.

00:14:42: und wie sortierst Du Dann Deine Unternehmen?

00:14:44: Wie Konzerne das machen?

00:14:46: Und du solltest nicht selber an deinen Unternehmen beteiligt sein.

00:14:50: Also wenn du mal in die Konzerner guckst, da ist ja auch nicht der Gründer von Facebook direkt an seinem operativen Unternehmen beteiligt, sondern wenn du das mal vielleicht Googles und Google ist ja ein gutes Stichwort dann wirst du feststellen, die tauchen schon irgendwo auf aber in einer Obergesellschaft, aber nicht direkt am Unternehmen!

00:15:10: Denn gehen wir mal wieder zum Handwerksbetrieb, der irgendwann mal sein Unternehmen verkaufen will.

00:15:15: Wenn du direkt an deinem Handwerksbetrieb als einzelne Unternehmer beteiligt bist und verkaufst hast, ja dann zahlst du auch forty-fünfzig Prozent Steuern auf den Veräußungsgewinn.

00:15:23: Ja gut!

00:15:24: Wenn du das fünfundfünfzigste Lebensjahr vollendet hast, dann hast du einmal im Leben die Chance hier in Deutschland ein Unternehmen zu einem günstigeren Steuersatz zu verkaufen.

00:15:31: Dann zahlts doch halt siebenundzwanzig Prozent Steuer auf deinen Gewinn.

00:15:34: Und jetzt rechnen wir mal diesen Handwerkbetrieb wieder hoch also der Handwerkbetrieb mit dreihunderttausend Euro Gewinn.

00:15:39: er hat dann vielleicht einen Unternehmenswert sagen wir mal von eins Komma fünf Millionen Euro Und jetzt will er den Betrieb verkaufen und zahlt auf ein bis fünf Millionen Euro, siebenundzwanzig Prozent.

00:15:50: Jetzt muss man schnell rechnen können.

00:15:52: also wir sind da irgendwo bei hundertfünfzig dreihundert na ja irgendwie so dreihundert achtzigtausend Euro Steuern.

00:15:59: wenn jetzt der Mittelstand aber wieder Konzern wie der Konzert arbeiten würde was würde dann passieren?

00:16:03: Er wird auch seinem Einzelunternehmen GmbH machen So das haben wir im ersten Schritt ja schon gemacht und dann aber nicht selber daran beteiligt sein sondern eine Obergesellschaft gründen.

00:16:11: Das nennt man dann Holding-Struktur, das ist nämlich die pyramidenartige Struktur und gründet eine Holding-Gesellschaft.

00:16:19: Jetzt sagen wir mal begründest du eine Holding GmbH, wobei die Holding GMBH aus meiner Sicht wirklich nicht mehr die top erste Wahl ist aber immerhin besser als direkt selber beteiligt zu sein denn jetzt spielen wir das wieder durch!

00:16:33: Jetzt wird das Unternehmen verkauft, aber nicht von dir weil dir gehört es ja gar nicht mehr sondern es gehört einer Holding GGBH.

00:16:40: Ja, Eigentümer deiner Holding GmbH also der vielleicht hundertprozentige Gesellschafta und ihr holding gmbh verkauft und zahlt gar keine Steuern auf die eins Komma fünf Millionen Euro.

00:16:52: Nun gut dann gibt's da noch so eine kleine Nebenberechnung die dazu führt dass am Ende so ne Belastung von Eins Komma Fünf Prozent auf den Gewinn anfällt.

00:16:59: aber rechne mal Eins Kommafünf Prozent auf einst Komma fünf Millionen Euro.

00:17:04: Dann bist du dann bei fünfzehntausend und nochmal siebenen halb, dann bist also bei zweiundzwanzigtausend Fünfhundert Euro.

00:17:10: Das heißt deine Holding verkauft das Unternehmen und zahlt zweiund zwanzig tausend fünfundhundert Euro.

00:17:16: Du verkaufst dein Unternehmen und Zahlste drei hundertachzig Tausende Euro.

00:17:22: Also dass ist ja fast das fünfzehnfache.

00:17:25: Und das ist genau das was Konzerne so niemals machen.

00:17:28: die Machen das über Holdings und auch das kannst du als Mittelständler nutzen und baust dir deine eigene Holding.

00:17:35: Und zahl es eben auch so gut wie gar keine Steuern auf den späteren Gewinn aus dem Verkauf deines Unternehmens, wenn ich so in meinem Gedächtnis Kram fällt mir ein Beispiel von einem ja Unternehmsberater an.

00:17:48: und üblicherweise die Konsultants die starten ja als One-Menschow und das sind dann im Grunde genommen Einzelunternehmen noch nichtmals einzelne Kaufleute einzeln unternehmen die starten, wieso Freiberufler im Endeffekt.

00:17:59: Wenn du Freiberuffler bist und als Freiberübler anerkannt bist dann bist du nicht gewerbesteuerpflichtig.

00:18:04: Das ist immer so ein sehr graues Feld.

00:18:06: Wann ist man Freiberuferwarnicht?

00:18:08: Und er war aber schon so angekannt beim Finanzamt und sein größter Stolz war ich zahle keine Gewerbeteuer weil ich bin ja Freiberuvler, ist aber in der Einkommenssteuerwelt.

00:18:18: wenn du erfolgreich unterwegs bist dann hast du mehr Aufträge mehr Umsatz mehr Gewinnen und irgendwann mal hast du den ersten Mitarbeiter den zweiten dritten vierten fünften zehnten So und so war er dann unterwegs, hatte dann auch ein Sekretariat, Büro hinterher Assistenzsysteme.

00:18:30: Und war dann schon mit zehn Leuten unterwegs und hat ja einen Umsatz gemacht von eins Komma fünf Millionen Euro bei einer Gewinnquote von etwa vierhundertfünfzigtausend Euro.

00:18:42: Weil eine ziemliche Struktur auch schon aufgebaut hatte also knapp ne halbe Million Euro Gewinn.

00:18:49: Der hatte aber auch schon Immobilienvermögen aufgebaut und nachdem er Privat allerdings, also auch wieder eine Einkommensteuerwelt.

00:18:56: Und dann hat er irgendwann mal umgedacht und hat ... dieses Know-how von uns erworben.

00:19:02: Wie kann er denn auch als Mittelständler, was er ja war dann eben wie ein Konzern agieren und hat das für sich umgesetzt?

00:19:08: Und dass jetzt das Interessante... Er hatte die Rechtsform der Stiftungsholding gewählt weil da hatte er auch schon gut Immobilienvermögen aufgebaut.

00:19:16: Der hatte dann irgendwann mal versucht seine Steuerbelastungen in Einkommenssteuer damit runter zu bekommen, dass er Verluste aus Vermittlungen und Verpachtung generiert hat, weil die Immobilie alle entwickelt worden sind wo er Renovierungsaufwendungen drin waren und diese Verlustetanz, in den Winden verrechnen, aber irgendwann mal gehen dir die Ideen aus, weil irgendwann sind die Immobilien schick und schön.

00:19:34: Und das war dann auch so ein Punkt, die Immobiliens sind schickundschön.

00:19:37: Das heißt er hat die im Wert total gesteigert und hat damit auch die Mieterträge gesteiggert, hat also eigentlich ganz gut damit verdient und irgendwann Mal sogar Steuern auf seine Mieten bezahlt – auch in der Einkommensteuerwelt!

00:19:49: Dann wurden praktisch alle privaten Immobilier transferiert ebenfalls in eine Stiftungsstruktur, also eigentlich auch in die Kapitalgesellschaftswelt.

00:20:00: Nicht direkt in die Stiftung sondern in eine Stiftestruktur.

00:20:03: und irgendwann mal war er so unterwegs dass er seine Stiftungen hatte.

00:20:07: Die war dann auch nicht in Deutschland, sondern in Lichtenstein weil das Vermögen entsprechend schon hoch war und er aber noch viel vorhatte.

00:20:14: Er hat also noch relativ früh so die Kurve gekratzt.

00:20:16: da hat sehr schnell erkannt, dass es so nicht weitergehen kann.

00:20:18: Hat also noch so ungefähr zwanzig Jahre vor sich bei sich privat aufgebaut wird und hat in dem Moment wie ein Konzern gehandelt.

00:20:30: Er hat erkannt, dass es viel sinnvoller ist, Vermögen von der eigenen Person wegzuhalten und das Vermögend in einer Holding entstehen zu lassen.

00:20:40: Das war dann seine Stiftungsholdinge in Lichtenstein die aber von seiner Person losgelöst ist was den Vorteil hat.

00:20:45: Er hatte keine Probleme in Zukunft mehr mit der Erbschaftssteuer- und Schenkungssteuer weil das Vermöglich nicht mehr da ist.

00:20:51: Es ist ja in der Stiftung, gleichzeitig hat er aber zumindest einen Einfluss auf die Stiftungen.

00:20:57: Seine Familie ist weiterhin abgesichert und das Schöne ist, er hat dann seine Immobilieneinkünfte, die er hatte – da reden wir schon über ein Immobilienvermögen von fast zwanzig Millionen Euro, was dahin standen ist – durch das Transferieren in diese Stiftungsstruktur steuerfreigestellt.

00:21:15: Und wenn man mal sieht wie viel der zu versteuerndes Einkommen, der hatte, wovor das passiert ist.

00:21:21: Reden wir irgendwo über ein noch verbleibendes zu versteuendes Einkommen aus Immobilien-Einkünften von zweihunderttausend Euro.

00:21:27: und da drauf fortyfünf Prozent Steuern heißt neunzigtausende Euro Einkommenssteuer die er jetzt weil er handelt wie ein Konzern, weil er nicht mehr die Immobilie privat hat sondern in eine Kapitalgesellschaft Struktur mit erhöhten Abschreibungen.

00:21:39: Das heißt wir haben hier auch.

00:21:40: er hat genauso wie bei Konzernen die Bemessungsgrundlage gesenkt indem er nämlich durch die Überführung der privaten Immobilien in die Stiftungsstruktur, die Abschreibungen auf den aktuellen Marktwert der Immobilie angehoben hat und damit das was überhaupt zu versteuern.

00:21:59: ist soweit gesenkt, dass bei Anwendung dann eines verbleibenden Steuersatzes von fünfzehn Prozent auf diese gesamten Einkünfte vielleicht zwölftausend Euro Steuern im Jahr anfallen.

00:22:09: Also so gut wie gar nix.

00:22:11: und damit hat er gehandelt wie ein Konzern und sein ureigenstes Konsulting Unternehmen.

00:22:16: Ja das hat der weiter in Deutschland betrieben aber in der Rechtsform der GmbH Und dieser Gmb H hängt auch über eine zwischengeschaltete Gesellschaft in Deutschland.

00:22:24: Das ist dann so eine Besonderheit bei Lichtenstein Strukturen Aber hat sein Unternehmen auch unter die lichtensteinische Stiftung gehängt mit dem Effekt, dass auch hier nur noch eine Steuerbelastung vom Steuersatz her bei dreißig Prozent eingefroren worden ist.

00:22:40: Während er vorher vierzig Prozent in der Spitze auf sehr große Einkommens-Teilige gezahlt hat.

00:22:45: und hat auch im eigenen Unternehmen dann noch die Körperschaftsteuerbemessungsgrundlage gesenkt.

00:22:51: Ihr erinnert euch?

00:22:53: Die Steuerbelassung ist ne Mixtur aus einem niedrigeren Steuersatz auf die Gewinne.

00:23:00: Körperschaften haben niedrige Steuerschätze als Einzelunternehmen oder Personengesellschaften, wo du ja dahinter stehst und dem Absenkenden der Bemessungsgrundlage.

00:23:09: Und das Absenkende der Bemesserungsgrundlager hat er dadurch hinbekommen dass er eine Lizenz also eine Idee, die er hatte aus einer Idee ist quasi ein schützenswertes geistiges Eigentum entstanden und das hat er sich lizenzieren lassen Und die Lizenzgebühren fallen aber in Lichtenstein an.

00:23:31: Ja, bei manchen fallen sie aber auch in der Schweiz an weil man das geplant hat und weil man es vorausschauend macht.

00:23:38: also da gibt's sehr viele Regeln zu beachten.

00:23:40: Aber die Lizenz ist in Lichenstein entstanden so dass eine lichtensteinische wiederum Tochtergesellschaft der lichtensteinischen Mutter was eine Stiftung war berechnet worden ist nach Deutschland und absolut legalem Weg dann in Deutschland eben Lizenzgebühren zu zahlen waren von seinem Consulting-Unternehmen, sodass da die Bemessungsgrundlage gesenkt wurde.

00:24:03: Und wie hat er das alles geschafft?

00:24:04: Indem er Planfolge handelt hat.

00:24:07: denn gerade bei Lizensierungen und Lizenzrechten kannst du nicht einfach Lizenz-Rechte schon haben in Deutschland und ins Ausland verlagern und dann Gewinne vom von Deutschland ins Auslands sehen dass wir dann wiederum Steuerhinterziehung.

00:24:19: und das passiert wenn man eben nicht planvoll handelt und nicht mit Augenmaß.

00:24:24: Und das hat er aber gelernt, verstanden wie Konzerne sowas machen.

00:24:27: denn auch Konzerner verschieben Gewinne in niedrig besteuerte Länder durch.

00:24:32: die nennen das zum einen Transfer-Pricing Verträge also Transferpreise Das sind quasi Verrechnungssätze zwischen den Konzerngesellschaften für Leistungen, die eine Konzertengesellschaft für andere erbringt und auch über Lizenzen Rechte Markenrechte Muster Einfach geistiges Eigentum, den man ein Wert gibt und wenn ein Unternehmen aus dem Konzern das nutzt muss es dafür.

00:24:58: Gebühren bezahlen an das Unternehmen, was diese Lizenzrechte hat.

00:25:01: Und wenn das Unternehmen was die Lizenzrecht hat wie in meinem Fall ein Unternehmen in Lichtenstein ist dann fallen eben dort Steuern an und nicht in Deutschland.

00:25:09: In Deutschland geht die Bemessungsgrundlage in seinem Consulting-Unternehmen was eine GmbH ist runter und auf das wenige was dann überbleibt zahlt er Steueren und auch keine dreißig Prozent weil er nämlich seinen Sitz in einer Gemeinde hat in Deutschland mit einem geringen Gewerbesteuerhebesatz denn es gibt ja in Deutschland Wettbewerb um Standorte und der Wett Bewerb findet statt über Gewerbesteuerhebesätze.

00:25:33: Und da der Gewerbesteuerehbesatz nicht vierundachtzig Prozent ist, wie in den meisten Gemeinden in Deutschland, sondern nur zweitfünfzig Prozent hat er auch nur einen Steuersatz auf das wenige was übrig geblieben ist in Deutschland in seiner GmbH von vielleicht zwanzig Prozent statt mit einer geringeren Bemessungsgrundlage konnte er dann seine Belastung an Steuern, also seine Steuerquote auf zwölf Prozent reduzieren.

00:25:59: Und dann sind wir in dem Bereich von Konzernen, siehe Mindestbesteuerungen von fünfzehn Prozent die sich alle gerne wünschen und genau das hat er für sich ja eingeführt.

00:26:09: Also das ist ein leuchtendes Beispiel wie du auch als Mittelständler in Deutschland mit Gewinnen von etwa fünfhunderttausend Euro war sogar zeitweise noch weniger um die vierhundert, vierhundertfünfzigtausend Euro mit Immobilienvermögen wie ein Konzern agieren kannst und dementsprechende Steuereffekte erzielt.

00:26:24: Warum scheitern denn eigentlich viele Unternehmer daran solche Strategien zu übernehmen?

00:26:28: Ja da gibt es auch vielfältige Gründe dafür.

00:26:31: zum einen muss man wissen das was du nicht weißt.

00:26:34: daran kannst wir auch nichts ändern.

00:26:36: mit anderen Worten wenn du nicht weiß dass es auch anders geht dann wirst du ja niemals etwas ändern.

00:26:39: das ist ja dann irgendwo Ein Zufallsprodukt, du hast vielleicht irgendwas von irgendjemandem gehört der seine Steuerlast erfolgreich senken konnte und dann weißt du das.

00:26:48: so etwas nicht weiß.

00:26:49: Aber solange du nicht weißt dass du etwas nicht weisst, hast du ein Problem.

00:26:52: Immer mehr wissen aber, dass sie etwas nicht wissen weil es gibt YouTube, es gibt Social Media Es gibt so viel Information freihaus Und immer mehr zum Thema Steuern und Steueroptimierung.

00:27:06: Die meisten scheitern aber daran, dass die nicht in die Gänge kommen.

00:27:10: Das heißt also, Sie wissen das sie etwas nicht wissen.

00:27:13: Aber ändern es nicht!

00:27:15: Weil ich weiß nicht ob das auch was für mich ist?

00:27:18: Ich habe ja so viel zu tun.

00:27:20: Wann soll ich mich denn damit beschäftigen?

00:27:22: Oh Gott steuern da hab' ich überhaupt gar keine Lust drauf.

00:27:24: Der ist ja tot langweilig oder?

00:27:27: ich habe aber Angst Fehler zu machen und ich habe gehört dass wenn du dann Fehler machst dann kannst du richtig Probleme kriegen mit dem Finanzamt.

00:27:33: Also heute würde man sagen das ist ein Mindset Problem.

00:27:35: Das heißt, das ist einfach ein falsches Gedankengot was dich limitiert und das ist eines der ganz großen Probleme.

00:27:43: als ob Steuerminimierung etwas mit Glaube zu tun hätte.

00:27:46: Es ist das Steuergesetz, daneben gibt es Steuerrichtlinien, es gibt Steuererlasse dann gibt es noch Urteile, Finanzgerichtsurteile WFH-Urteile der Bundesfinanzhof höchstes Gericht oder auf EU-Ebene eben auch noch EuGH-Uhrteile Europäischer Gerichtshof – und das is doch!

00:28:04: Nicht Glaube, sondern das sind ja Fakten.

00:28:07: Das ist dann der erste Punkt warum viele scheitern weil sie gar nicht erst beginnen.

00:28:10: Da wird nicht einmal im Jahr wie in Konzernen eine Strategie Woche eingelegt unterschiedliche Abteilungen wo Pläne gemacht werden ein Jahresplan drei fünf zehn Jahre es dreißig jahres Plan.

00:28:22: Strategiepläne gibt's überhaupt gar nicht Weil es diese Kultur in den Unternehmen teilweise nicht gibt.

00:28:29: Und dann gibt es viele, die sagen, ich habe ja gar nicht die Mitarbeiter.

00:28:32: Die mir überhaupt Zeit verschaffen, dass ich mich damit beschäftigen kann.

00:28:36: Ja aber da weiß sich die Katze natürlich in den Schwanz.

00:28:38: Denn wenn du nur ein Drittel der Steuer last zahlst, dann hast du viel mehr Kesche über und dann kannst du dir so einen Team aufbauen.

00:28:44: Das heißt also wo fängt's an?

00:28:45: Wo hört's auf?

00:28:45: was war zuerst das Ei oder die Henne?

00:28:51: Und das ist eben auch ein sehr großer Punkt!

00:28:55: Und wir haben halt das wie so eine Tradition in Deutschland, dass ja so eine Art auch Angst da ist.

00:29:04: Ja muss man schon sagen.

00:29:05: also es begegnet mir immer mehr Angst vor dem Finanzamt, Angst etwas zu tun was unrechtens ist und Steuergestaltung auch wieder Gedanken.

00:29:15: gut meinst jetzt Sache die wird ja schon fast in die Ecke des Verbotenen gedrängt.

00:29:21: Naja, dann würden ja die Konzerne fortlaufend verboten Dinge machen.

00:29:25: Sie nutzen das was da ist weil sie das richtige Umfeld haben, weil sie die richtigen strategischen Berater haben, Weil sie die Richtigen Mitarbeiter im Unternehmen haben und weil sie gelernt haben dass wenn man Unternehmen erfolgreich betreiben will Dann muss man es steuern Da muss man das planen Und das ist im Mittelstand so nicht wirklich gut verankert.

00:29:44: Ja, was ist eigentlich mein persönlicher Lieblingshek aus der Welt der Konzerne?

00:29:47: Ich habe eigentlich gar keinen persönlichen Lieblungshek.

00:29:49: Es gibt so viele die super spannend sind und es kommt oft eine Situation an wo du gerade bist und wohin du möchtest Und dann suchen wir uns meinen Lieblingshek raus, der genau zu dir passt.

00:30:00: So sag ich's immer.

00:30:01: Aber wenn man mal vielleicht eine Gestaltung wählt Die halt genau das beschreibt wie Konzerner diese geringen steuerlichen Quoten hinbekommen dann ist es das Lizenzieren.

00:30:15: Das Lizenziren von Know-how, das heißt immer wenn du etwas tust wo du zum Beispiel eine Software entwickelt oder das ist das einfachste so zu verstehen.

00:30:26: Softwareentwicklung, das sind Rechte, dass sind persönliche Rechte die dir gehören, die kann man zu Geld machen, kannst ja Lizenzen vergeben für die Software aber auch wenn du ein Konzept entwickelts also ein Koncept wie du andere Menschen ... besser von A nach B bringen kann.

00:30:43: In unterschiedlichen Bereichen, vielleicht im Finanzsektor oder auch im Steuersektor das ist so was mich zum Beispiel betrifft.

00:30:49: es gibt Konzepte die ich habe wie Selbständige und Unternehmer... ...von einer mittelmäßig beschlossenen Situation steuerlich in eine sehr gute Situation bringen kann.

00:30:58: Das sind ja Konzepten die dazwischen liegen.

00:31:00: Und die Konzepter hab' ich mir ausgedacht.

00:31:02: und das ist licenzierfähig Indem du einen Lizenzvertrag erstellt und jemandem das Recht gibst Dein Know-how zu nutzen, deine Marke zu nutzen dein Markenrecht zu nutzen und dafür bekommt man Geld.

00:31:16: Und das machen Konzerne ja am laufenden Wand.

00:31:19: jetzt machen wir auch mit Patenten usw.

00:31:21: Und jetzt stellt ihr vor du lässt dieses Recht was es noch nicht gibt in einem Land entstehen wo es vielleicht gar keine Steuern draufgibt oder eine sehr geringer steuer Satz fällig wird von vielleicht unter zehn Prozent.

00:31:34: Und dieses Recht ist so wertvoll, dass wenn dein deutsches Unternehmen deine deutsche operative GmbH das nutzen möchte in Deutschland um besser Kunden bedienen zu können dann zahlt diese deutsche Gmbh ins Ausland eine Gebühr.

00:31:48: Und diese Gebühr wird da vielleicht gar nicht oder nur sehr gering besteuert und in Deutschland hast du aber ein Steuerabzug.

00:31:54: So und genau diese Modelle der Verschiebung von Einnahmen auf legalem Wege Das machen Konzerne Und das ist auch mein persönlicher Lieblingshack für den Mittelstand und ich weiß, dass der Mittelstand das so gut wie gar nicht nutzt.

00:32:10: Welche Tools oder Denkweisen braucht es um diese Strategien im Alltag zu nutzen?

00:32:14: Also Nummer eins ändert deine Denkweise der Gestalt, dass Steuern eine hohe Priorität haben und dass das Thema Steueren genauso wie Geld, Finanzen einen wesentlichen Part in deinem Leben ausmachen.

00:32:28: Denn leider in Deutschland viele sagen Geld ist nicht alles.

00:32:30: ja aber ohne Geld ist alles nichts.

00:32:32: Das heißt, du kriegst gar nichts ohne Geld und dein Leben und deine Lebensqualität verändert sich meistens nur im Zusammenhang mit Geld positiv.

00:32:40: Und diese Einstellung dazu zu ändern – Geld ist nichts Negatives.

00:32:44: Geld haben es nicht Negatives, sich mit Steuergestaltung zu beschäftigen eben auch nicht!

00:32:48: Damit fängt's an.

00:32:49: Und das zweite ist diese Denkweise dieser Vollkastkommentalität in allen Bereichen die uns hindert erfolgreich zu werden.

00:32:57: Nein, du hast keine Vollkaskoversicherung abgestossen beim Steuerberater der vielleicht deine Bilanzen erstellt und deine Buchhaltung damit der deine steuerliche Situation ändert.

00:33:06: dafür ist er gar nicht da.

00:33:07: ja weil es den Steuerberatern nicht gibt und gerade der eben nicht der ist wer deine Steuergestaltung übernimmt weil er keine Steuerstrategie macht.

00:33:14: so Und wenn Du das begriffen hast dass Du derjenige bist der den Initial diese Initialzündungen haben muss Das heißt also die Richtung weisen muss, sagen muss okay ich habe verstanden.

00:33:26: Ich muss was ändern und ich such mir jetzt einen der mich dabei begleiten kann.

00:33:29: das kann neben diesen ein Steuerberater jemand sein der eben als Steuergestalter unterwegs ist.

00:33:34: und dass es dann mein zweiter Tipp hol dir den rein.

00:33:37: damit holst du dir das Know-how rein.

00:33:39: ja uns am Ende hast du das know how?

00:33:42: Hast die richtige Begleitung und dann nutze einfach die Strategien die der Konzern auch nützt.

00:33:48: hinterfrage dein Rechtsform Bau eine Hohlingstruktur auf.

00:33:51: Denkt darüber nach auch aus Vermögensschutzgründen, dein Vermögen von deiner Person wegzuhalten.

00:33:58: So und jetzt komme ich zu dem letzten Punkt in diesem Bereich deine Denkweise und deine Strategie.

00:34:03: Wenn du verstanden hast dass es viel viel wertvoller ist Dein Vermögend nicht persönlich zu besitzen weil Du zahlst ein Haufen Einkommenssteuer da drauf.

00:34:14: Du zahlst einen Haufen Erbschaftssteuer Weil es dir zuzurechnen ist das Vermögan Und es steht permanent im Feuer, denn als Einzelunternehmer darftest du mit Haus und Hof.

00:34:28: Als Freiberufler genauso!

00:34:29: Als Personengesellschafter oftmals genau so.

00:34:31: Indem du so handelst wie die Konzerne und in die Kapitalgesellschaftsstruktur reingehst vielleicht dich sogar auch relativ schnell mal beschäftigst mit dem Thema.

00:34:40: Wie kann ich mich denn komplett trennen von meinem Vermögen?

00:34:42: Das geht am besten mit Stiftungen.

00:34:44: Dann hast du's verstanden und weiß Ich kann doch mein gesamtes Vermögend steuern Ich kann davon profitieren, meine Familie auch.

00:34:52: Warum muss ich es denn jetzt noch besitzen?

00:34:54: Es steht...es muss doch nicht bei mir der Name draufstehen auf dem Vermögen.

00:34:59: und diese Denkweise wenn du die einmal verstanden hast und angenommen hast dann bist du bereit für solche Strukturen.

00:35:05: auch die Konzerne schon lange fahren.

00:35:07: Denn bei Konzernen ist es ja so da gibt's ja selten den Gründer noch!

00:35:11: Der emotional da so reingeht und sich überall wiederfinden muss und sich nur dadurch bestätigt fühlt, indem er eine riesen private Vermögensaufstellung hat.

00:35:20: Das gibt es in den Konzernen nicht und deswegen haben die da weniger Probleme.

00:35:23: aber es gibt ja immer noch die familiengeführten großen Unternehmen in Deutschland.

00:35:30: Und wenn du mal googlst dann wirst du noch sehr viele finden und die haben das für sich geschafft.

00:35:35: Die nutzen auch solche Stiftungsstrategien um Steuern zu sparen ihr Vermögen zu schützen.

00:35:41: also ist einfach ein Umdenken und wenn du das geschafft hast, dann hast du das ja Millionärs Mindset.

00:35:47: Das Mindset, dass einfach ganz erfolgreiche mittelständische auch große Unternehmen in Deutschland oder auch Konzerne sowieso schon haben, dass das nämlich genau der Schlüssel ist, möglichst Einkommen von dir wegzuhalten weil dann hast doch keine Einkommenssteuerbelastung.

00:36:02: und dann gibt es Unternehmer die ich kenne, die haben eine Holdingstruktur und diese gesamte Holdingstrukturen bestehend aus diesen ganzen Tochtergesellschaften, auch im Mittelstand.

00:36:12: Also Handwerker, Ärztinnen und Ärzte, Berater die verdienen über alle Unternehmen in dieser Struktur Gewinne von vielleicht zwei Millionen drei Millionen Euro jedes Jahr an Gewinnen In deren Steuerbescheid Einkommensteuer Bescheid steht aber ein zu versteuendes Einkommen vor Neunzigtausend Euro manchmal sogar noch weniger.

00:36:32: Und das geht weil du hast dann die Kontrolle über deine Einkommensteuer, weil Einkommenssteuer zahlst du nur auf dein Gehalt und auf deinen steuervlichtigen Anteil deiner Gewinner-Schüttungen aus diesen Strukturen.

00:36:44: Aber wenn du dir ja gar kein Gehalt zahlen musst oder keine Gewinnerschüttung, weil du dich Strategien kennst wie du Gelder aus diesem strukturen Steuer frei oder nahezu steuerfrei rausbekommst?

00:36:53: Ja gut!

00:36:53: Dann brauchst du vielleicht nur ein kleines Gehalt, zahl's keine Ahnung, fünfzehntausend zwanzigtausend Euro Einkommen-Steuer im Jahr bei Konzerngewinnen von drei Millionen Euro die natürlich in diesem Konzert versteuert werden aber dann meistens nur mit vielleicht zwanzig Prozent oder fünfzehn Prozent, an Gesamtsteuerquote und damit baust du richtig Vermögen auch.

00:37:12: Und genau dieses Mindset ist das was du brauchst und nach dem Mindset kommen natürlich auch Handlungen und Anwendungen und Tools und muss dich da hinein entwickeln und auch Unternehmengründen um Strukturierung machen musst bereit sein auch mal so ein Jahr durchzugehen und danach geht es dir besser.

00:37:29: wie ich immer so schön sage Es wird eine Zeit lang ein Schmerz größer, aber danach wird es besser.

00:37:37: Also ähnlich wie beim Orthopäden vielleicht kennst du das jetzt würd's einmal nochmal richtig wehtun und danach wirds besser.

00:37:43: Und genau so ist es mit der Umsetzung der eigenen Steuerstrategie auch.

00:37:46: Wenn Du also als Selbständiger und Unternehmer oder auch als gut verdienende Angestellter der nebenbei Immobilienvermögen aufbaut oder mit Wertpapieren, Kryptos etc.

00:37:55: unterwegs bist und Du möchtest einfacher haben, Du möchest einfach mehr Liquidität haben, einfach mehr Vermögen ... es einfacher haben als Selbständiger und Unternehmer.

00:38:07: Einfacher dadurch, dass du einfach mehr Käsch hast... ...und dadurch ein Polster hast was dir Ruhe gibt,... ...was du nutzen kannst für die Entwicklung von dir selber,... ...deiner Familie deiner Unternehmungen,... ...ohne so einen harten Kampf immer eben machen zu müssen,... ...dann gebe ich dir einfach die Empfehlung,... ...priorisiere das Thema Steuern und Planung in deinem Unternehmen,... ...sucht ihr einfach diesen richtigen Buddy!

00:38:32: der dich dabei begleiten kann, der aber auch nachweisen kann das er selber schon gemacht hat als Steuergestalter, Steuerberater.

00:38:39: Der diese Strategien kennt, der dich auch animiert immer dran zu bleiben.

00:38:43: und werde zudemjenigen, der es viel einfacher hat in Deutschland vermögen zu werden einer gewissen inneren Ruhe Und mache es so, wie die erfolgreichen Unternehmer das auch machen.

00:38:55: Die sind auch nicht mehr in ihrem Unternehmen sondern die arbeiten an ihren Unternehmen, an diesen Konzepten und investieren ihre Zeit lieber im Gewinn von Know-how danach in dem Gewinnen von mehr Cash mehr zeitlicher und wirtschaftlicher Freiheit.

00:39:13: Es kommen die besseren Leute ins Unternehmen und du ziehst dich im Grunde genommen immer mehr raus aus deinem eigenen System und erlangst damit dann deine persönliche Freiheit, denn das ist doch ein sehr erstrehmenswertes Ziel für viele.

00:39:28: Es geht doch nicht darum ich will den letzten Euro rausdrücken an Steuern sondern es ist wichtig die Steuerquote unten zu haben um meine ganz anderen Ziele die ich habe zu verwirklichen.

00:39:41: Und genau das wünsche ich dir von Herzen!

00:39:47: Danke dass du in dieser Folge dabei warst.

00:39:50: Wenn du Lust auf noch mehr Steuerinsider hast, dann lass gern ein Abo da und gib dem Podcast eine Bewertung auf Spotify oder Apple-Podcast.

00:39:59: Du möchtest das Spiel mit den Steuern beherrschen?

00:40:01: Dann lasst uns sprechen!

00:40:03: Trag dich für ein kostenfreies Gespräch ein.

00:40:06: Den Link dazu findest du in den Show Notes.

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