#40 Warum dein Exit Millionen kosten kann

Shownotes

Wer sein Unternehmen verkauft, denkt zuerst an den Verkaufspreis. Doch die entscheidende Frage ist: Wie viel davon bleibt tatsächlich bei dir? Nelson Cremers zeigt, warum die Struktur rund um dein Unternehmen beim Exit einen enormen Unterschied machen kann und welche Rolle eine Holding dabei spielt. Es geht um die unterschiedlichen steuerlichen Spielregeln für Privatpersonen und Kapitalgesellschaften, den Vermögensschutz innerhalb der Holding und darum, warum der richtige Aufbau weit vor dem eigentlichen Unternehmensverkauf beginnen sollte.

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Das SteuerMentoring – Deine Community für nachhaltigen Vermögensaufbau! Wir sind eine Bewegung vorausschauender Menschen, die systematisch Steuern sparen und ihr Vermögen langfristig schützen. Nelson Cremers, unser Head-Coach, ist Steuerberater, Steuer-Gestalter und Steuer-Investor mit über 20 Jahren Erfahrung.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Warum man eine Holding braucht, das hat mehrere Gründe.

00:00:04: Ein Grund ist natürlich wenn ich eine Holding habe... Eine Holding ist ja nichts anderes als ich bin nicht direkt an meinem Business beteiligt sondern mein anderes Unternehmen ist an meinem business beteilig und ich bin nur an diesem anderen Unternehmen beteiligen.

00:00:20: Und da ist ja die Frage wo macht man das eigentlich?

00:00:27: Systematisch Steuern sparen und nachhaltig Vermögenschützen.

00:00:31: Herzlich willkommen im Steuermentoring-Podcast.

00:00:35: Hier erhältst du jede Woche neu das begehrte und praktische Insiderwissen, dass sich neunundneinzig Prozent aller Unternehmer wünschen – werder auch du zum Topsteuerinvestor!

00:00:46: Und hier ist dein Host, der mit dir sein Wissen aus über zwanzig Jahren Praxis teilt.

00:00:52: Nelsen Kremers

00:01:10: Da stellst du fest irgendwann mal, es ist wie wir gestern gesehen haben nicht so die richtige Rechtsform wenn ich Gewinne mache.

00:01:18: Es ist aber die richtige Rechtsform wenn Ich Verluste mache oder wenn ich gewinn mache.

00:01:22: Aber ich brauche das was ich an Gewinn habe für mein Leben und deswegen gehen Wir dann.

00:01:28: der nächste Weg wäre dass wir Dann aus der Einkommen steuerwelt wechseln in die körperschaftsteuer welt und zwar ... oft mit einer GmbH, weil da ist mein Business.

00:01:39: Da mache ich meinen Business... Mit dieser Gmbh!

00:01:42: Und dann ist es so, dass ich selber im Grunde genommen ja die Firma kontrolliere, weil ich halte hundert Prozent der Anteile, findet ihr in den Verträgen.

00:01:52: Fünfundzwanzigtausend Anteiler sind ein Euro, das ist so üblich.

00:01:55: und damit hast du alle Anteilen kannst alles bestimmen.

00:01:58: Du bist sogenannte beherrschender Gesellschaft der Geschäftsführer.

00:02:01: Der Vorteil da ist schon mal hier, bist du angestellt in deinem eigenen Unternehmen.

00:02:05: Das ist übrigens auch nochmal eine ganz andere Sichtweise dann auf das eigene Unternehmen, wenn man selber Mitarbeiter seines eigenen Unternehmens ist und sich da auch einreit.

00:02:13: Es kann auch sehr wertvoll sein der Gedanke.

00:02:15: Und dann kannst du schon mal deine Personalkosten hier abziehen wie bei allen anderen Gehältern auch – das ist ja ein Vorteil haben wir gestern gesehen!

00:02:22: Dann bist Du in der Körperschaftsteuerwelt weil noch einmal ziemlich alle Gesetzesänderungen die gekommen sind in der Vergangenheit und die jetzt auch wieder umgesetzt werden sollen finden Sie sich in dieser Welt.

00:02:35: Die Verschlechterungen sind hier, fast immer.

00:02:38: Hier verschlechtert sich selten was sondern es verbessert sich.

00:02:41: und zweitens finden wir andere Wege wie wir ohne Steuern zu bezahlen an Liquidität kommen.

00:02:48: Ich sag bewusst nicht an Einkommen weil das was wir ziehen werden ist kein Einkommen im steuerlichen Sinne sonst wäre Steuerpflichtig.

00:02:55: Sondern wir suchen hinterher Wege ohne Steuer zu bezahl'n an Liquiditet zu kommen.

00:03:01: Wenn man dann aber beteiligt ist halt seine eigenen GmbH, dann habt ihr gesagt ja.

00:03:05: Aber ich habe eine Holding gemacht weil ich will wenn ich einen Exit mache weniger Steuern zahlen.

00:03:09: Hier ist es ja so, wenn du hier ein Exit machst, du verkaufst deine Anteile Dann ist so als Beispiel Verkaufserlös Ist eine Million Euro.

00:03:20: Jetzt sagen wir mal der Verkoffserlös soll auch der VerKaufsgewinn sein Dann teilt sich das auf in einen sechzigprozentigen Anteil und in einem viertig prozentigen Anteil.

00:03:30: Die Vierzigprozent ist immer steuerfrei, wären also vierhunderttausend Euro und steuernpflichtig, wären hier sechshundertausend Euro.

00:03:40: Richtig?

00:03:41: Das heißt, sechshundert tausend und darauf fünfundvierzig Prozent wäre, wir können schnell rechnen, sechs mal vier sind vier, zweihundertvierzicht, zweihundertsiebzig.

00:03:48: Zweihundertsebzigtausende wäre hier die Steuer.

00:03:51: Und da ist schon ein Grund, natürlich zu überlegen gibt es da nicht was besseres.

00:03:55: Das andere Problem das hier noch drin ist alles was diese Firma sehr operativ und alles was die Firma verdient ist natürlich im Risiko drin.

00:04:03: D.h.,

00:04:03: hier wird Geld verdient, das kommt aufs Konto, Gewinne die nicht benötigt werden, die werden hier geparkt.

00:04:08: Deswegen machen wir das ja?

00:04:10: Wir wollen ja Gewinnen wie du hast, die du nicht selber für dein Leben brauchst.

00:04:13: Das stimmt hier auf dem Konto und sind tendenziell im Risikoo.

00:04:16: Denn eine GmbH ist ne Gesellschaft mit beschränkter Haftung allerdings... ...das betrifft die Haftungen des Gesellschafters!

00:04:24: Also die Haiftung des Gesellschaftes isst beschränkt auf twenty-fünftausend Euro.

00:04:29: Die Haftung der Gesellschaft selber ist unbeschränkt.

00:04:33: Eine GmbH haftet unbeschenkt selber, nur der Gesellschafter nicht!

00:04:36: Das heißt wenn hier im Laufe der Jahre weil du dieses Spiel gemacht hast als Beispiel eine Million Euro drin ist auf dem Konto oder in Form von Wertpapieren, weil du ein Depot angelegt hast in der Firma?

00:04:48: Ist das im Risiko?

00:04:49: Weil wenn die Firma pleite geht dann ist dieses Geld der Firma auch weg, weil die Firma haftet für alles was sie hat.

00:04:55: Da haben wir also ein Haftungsproblem.

00:04:57: Hier haben wir eine relativ hohe Steuer auf den Verkaufsgewinn und deswegen macht es natürlich Sinn, wenn man schon den Weg geht auch den dann zu machen nämlich dann eine Holding drüberzusetzen.

00:05:09: Oftmals ist es ne Holding GmbH.

00:05:12: da streiten sich die Geister ob das gut oder schlecht ist.

00:05:14: ich sage immer es kommt halt immer so drauf an dass wo du bist das wo du stehst wohin du möchtest kann das gut kann noch schlecht sein vom System her.

00:05:22: warum machen wir das jetzt?

00:05:24: Und du selber Du bist ja dann quasi hier.

00:05:27: Einhundert Prozent, du hältst die Anteile.

00:05:29: Das heißt, du bist nicht mehr hier an dem Geschäft beteiligt wo du ein Geld verdienst sondern du bist an der Muttergesellschaft beteilig, die eigentlich nichts hat außer diese Anteilen hier.

00:05:41: das ist ja ein Vermögenswert.

00:05:43: Die Firma hat hundert Prozent Anteil hier d.h.

00:05:46: diese Hundert Prozent sind da in deren Vermögen drin an einer GmbH und du bist dran beteiligen also beherrschst du alles so.

00:05:54: Wenn wir den Weg gehen, dann machen wir das auch so.

00:05:57: Dass du hier übrigens der Geschäftsführer bist?

00:06:00: Nicht mehr da und damit die Holding, die ja nix hat ... Die hatte keine Einkommen!

00:06:05: Einkommen bekommt... Machen wir hier einen Vertrag, einen sogenannten Managementvertrag wo diese Firma dieser hier Geld überweist über ein Managementvertraget wo drin steht.

00:06:14: Die Holding übernimmt die Geschäftsführung und Managementleistungen für diese Gesellschaft und bekommt dafür Zehntausend Euro im Monat Und dass ist genau das Gehalt von ihm oder ihr.

00:06:24: So, das ist... Im Grunde genommen war es da schon mit der Holding.

00:06:26: und jetzt warum machen wir das?

00:06:28: Um dieses Problem zu lösen.

00:06:30: Denn wenn später die Firma verkauft wird, dann wer verkauft denn dann?

00:06:35: Die Holding verkauft nicht mehr du verkaufst!

00:06:37: Wenn aber die Holding verkauft gibt's in Deutschland andere Spielregeln.

00:06:41: also wenn eine Holding-Kapitalgesellschaft allerdings, also eine UG, eine GmbH, ne Stiftung, ne Genossenschaft, so werden die verkaufen oder Aktiengesellschaft Dann ist es so.

00:06:51: hier kommt wieder ... der Veräußerungserlös, das war eine Million Euro.

00:06:56: Und dann ist es nicht mehr so dass ... ... sechzig Prozent steuerpflichtig sind und vierzig Prozent ... ... steuerfrei sondern im Grunde genommen ... ... ist es dann anders?

00:07:06: diese Prozentsätze die verbessern sich.

00:07:09: Dann sind nämlich ... ... fünfeinzig Prozent... ... steuervrei und nur fünf Prozent ... ..."steuervlichtig".

00:07:16: Merkt ihr?

00:07:17: Also die Bedingungen werden von da nach da immer besser!

00:07:21: Würdest du als Privatperson die Firma verkaufen, dann zahlst du forty-fünfzig Prozent Steuern auf den Gewinn.

00:07:27: Außer du bist fifty Jahre oder älter und nur einmal im Leben zahlste du twenty fünfzehn Prozent oder siebenzwanzig Prozent.

00:07:33: Bist du direkt beteiligt an der Körperschaft ist schon besser!

00:07:36: Da musst du nicht fünfundfünfzehnt werden sondern du bezahlst immer etwa zwei zwanzig prozent Steuers.

00:07:40: Denn forty-five Prozent auf sechzig Prozent sind ungefähr... Du siehst das, zweihundertsiebzig tausend sind siebenundzwanziger Prozent von einer Million.

00:07:49: Siebenzwanzig Prozent, siebenzwzicht Prozent.

00:07:52: und jetzt hier.

00:07:53: Fünfeinzehnzig Prozent sind steuerfrei und fünf Prozent sind Steuerpflichtlich und der Steuersatz ist dann kann auch mal fünfzehnt Prozent sein.

00:08:01: Dreißig Prozent bei GmbHs.

00:08:03: Dreizig Prozent von fünf Prozent.

00:08:05: diese berühmt berüchtigten eins Komma fünf Prozent.

00:08:08: das heißt hier zahlst du siebenundzwanzich Prozent Steuern.

00:08:11: Hier zahlste fünfundvierzig Prozent bis ich sage mal sieben zwanzig prozent fünffünfzig Jahre.

00:08:18: Also nun unter bestimmten Bedingungen kommt es ein bisschen runter und hier eben, also so gut wie nix.

00:08:24: Denn eins Komma fünf auf eine Million sind fünfzehntausend Euro.

00:08:27: Ein Prozent auf zehn Millionen sind hundertfünfzigtausend Euro!

00:08:30: Es ist nicht viel... Hier würden schon auf eine Millionen Euro vierhundertfünftig tausend Anfallen auf eine millionen euro gewinnen.

00:08:37: Veräußerungsgewinn.

00:08:38: Hier auf zehn Millionen nur hundertfünfzig, also hier müsste schon für dreißig Millionen im Vergleich zu einer Million verkauft werden damit der Steuersatz gleich ist.

00:08:47: Also kann man sehen wie die Schere auseinandergeht und was es ist eine Körperschaft.

00:08:51: Merkt ihr?

00:08:52: Die Körper- schaftsteuerwelt hat viel bessere Spielregeln.

00:08:56: Wo bewegen wir uns in Deutschland?

00:08:58: Fünfundsebzig Prozent sind hier!

00:09:00: Das kann nicht funktionieren.

00:09:02: das kannst du nicht aufholen in deinem Leben.

00:09:04: dass dieser Unterschied ist zu groß.

00:09:12: Danke, dass du in dieser Folge dabei warst.

00:09:14: Wenn du Lust auf noch mehr Steuerinsider hast dann lass gern ein Abo da und gib dem Podcast eine Bewertung auf Spotify oder Apple-Podcast.

00:09:23: Du möchtest das Spiel mit den Steuern beherrschen?

00:09:26: Dann las uns sprechen!

00:09:27: Tragt dich für ein kostenfreies Gespräch ein.

00:09:30: Den Link dazu findest du in den Show Notes.

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